Aug 18

Bis rauf zum Polarkreis.. 4 – Helsinki

Wenn man im Urlaub bei Freunden ist, kann es passieren, dass alle erst sehr spät ins Bett gehen. Und dementsprechend spät aufstehen. Ja, auch die Kinder.

Nachdem wir also dementsprechend relativ spät erst los gekommen sind, haben wir erstmal einen Supermarkt besucht. Meine Mama und eine sehr liebe Freundin von mir lieben Lakritz und da sind wir hier ja genau richtig.


Dann haben wir an der Bushaltestelle auf den Überlandbus gewartet. Weil die Bushaltestelle in Hyvinkää selbst liegt, gab es auch Fahrpläne. Allerdings für den normalen Stadtbus, nicht für den Überlandbus. Ich fand es ziemlich abenteuerlich, aber der Mann war sehr zuversichtlich, dass da irgendwann unser Bus kommen würde.

Ein Bus kam. Wir freuten uns.. es war jedoch nur ein normaler Stadtbus. Kam an dieser Haltestelle wirklich der Überlandbus?

Ja, er kam und wir sind sogar zur Happy Hour gefahren und haben somit nur 20 Euro für alle bezahlt. Der Busfahrer war ziemlich rasant unterwegs, Geschwindigkeitsbegrenzungen haben für ihn vermutlich nur Dekoration bedeutet und seine Überholmanöver haben mich sehr an die “Killing Machines” äh Überlandbusse in Indonesien erinnert.

In Helsinki fuhr der Bus dann in eine Tiefgarageneinfahrt und da waren wir dann im Kampoo angekommen.

Und was macht man dann so als Tourist in Helsinki? Wir sind erstmal ins Forum gegangen und haben den Muminshop besucht. Es gab quasi alles und dementsprechend viel hätten wir gern mitgenommen. Aber ach, die Vernunft war stärker. Und so ist nur das Snorkfräulein bei uns eingezogen, ein Becher, eine Brotbox und ein Lippgloss. Und ein Babybody, der reist jedoch bald weiter.

Und dann sind wir weiter, Richtung Fährhafen, durch die Gassen Helsinkis, denn wir wollten zum Korkeasaari, dem Zoo Helsinkis, der auf einer der vielen Inseln liegt. Zwischendrin haben wir schnell ein Stück Pizza gegessen.

Am Hafen angekommen waren wir zu früh für die Fähre, haben daher einfach den fantastischen Blick und die Schiffe genossen.



Der Zoo hat recht große Gehege, wir konnten nur die Tigerbabies sehen bei den Raubkatzen. Aber wir haben sonst auch Rentiere, Elche, Bären, Uhus und viele andere Tiere gesehen. Und traumhaft schönem Wetter auch alle etwas Farbe bekommen.


Die Rückfahrt war fast noch schöner, weil das Boot getrocknet war und man auf den äußeren Plätzen sitzen konnte.


 Dann sind wir zum Bahnhof gelaufen, um unsere Reservierungen in Tickets um zu wandeln, damit wir dann mit dem Zug durch die Gegend fahren können. Aber ach.. die Nummernvergabe wurde schon um 17:30 geschlossen, weil das Reisezentrum um 18:00 schliesst. Wir waren um 17:50 da. Dumm gelaufen.


Zurück haben wir dann wieder den Bus genommen, der auf der Rückroute irgendwie länger brauchte, weil er mehr kleine Dörfer abgeklappert hat. War auch okay, K2 ist dann irgendwann kurz vorm Ende eingeschlafen und hat sich so den Akku für die wunderbare Steinofenpizza, die wir dann bei unserem Gastgeber gemacht haben, aufgeladen.

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