Archive for November, 2006

Nov 27

Paprikasuppe

Bis lang war es mir immer suspekt, daß man Paprika unter den Grill legen muss, um denen die Haut abzuziehen und dann mit dem Paprikafleisch weiter arbeiten kann. Zusätzlich kriege ich von Paprika mit Haut in Suppen oder ähnlichen Dingen immer Sodbrennen und hatte mal erklärt bekommen, dass es sein könnte, dass es durch die Haut bedingt wäre.

Nun gut, mein Liebster hatte sich Paprikasuppe gewünscht und wir die Paprika schon letztes Wochenende gekauft und direkt eine der Gelben entsorgen müssen, da die direkt geschimmelt hat und der Rest langsam nicht mehr gut aussah, wurde das Experiment am Samstag gestartet.

  • Die in Viertel geschnittenen Paprika unter den Grill legen und 10 – 12 min grillen bis die Haut schwarz ist. Dann in einen Gefrierbeutel stecken und 10 min abkühlen lassen. Dann lässt sich die Haut leicht abziehen

So weit die Theorie. Mit Baby sind Zeitangaben relativ und ich habe die Paprika sicherlich viel zu kurz gegrillt, da ich die Ruhepause ausnutzen wollte und schon ein Teil der Haut schwarz war. Das hatte ich mir schon gedacht, als ich die Paprika in die Gefrierbeutel gesteckt habe zum abkühlen. Abgekühlt habe ich die Paprika dann länger als zehn Minuten, Sirja hatte Hunger. ;)

  • Paprikafleisch in kleine Stücke schneiden.
  • 2 El Öl in einem großen Topf erhitzen und 2 grob gehackte Zwiebeln 10 min auf schwacher Hitze goldgelb dünsten. Paprika, eine Dose Tomaten (400 g), etwas frischer Thymian, 2 Brühwürfel in den Topf geben, dann mit heissem Wasser auffüllen.

War bei uns etwa 500 – 600 ml Wasser, anders als im Kochbuch abgegeben, da mir die Rezepte immer zu wässrig waren und ich es lieber ein wenig sämiger mag.

  • Aufkochen lassen, Temperatur reduzieren und 45 min kochen. Dann etwas abkühlen lassen und Portionsweise pürieren.

Das musste Rico dann machen, Sirja hatte, was wohl, Hunger. ;) Wir dann auch.

Die Suppe war sehr lecker, die paar Hautfetzen dazwischen haben allerdings etwas gestört. Ergo muss ich beim nächsten Mal doch mal eine Küchenuhr fürs Haut grillen stellen. ;)

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Nov 27

Gebratener Kürbis oder falsche Bratkartoffeln

Seitdem ich im Veganischen Laden Hokaidokürbissuppe probieren durfte bin ich durchaus angetan von Kürbis. Neulich hatten wir eine einfache aber sehr schmackhafte Kürbissuppe und gestern gabs gebratenen Kürbis nach Bratkartoffelart, ähnlich denen vom Foodfreak. Da ich keine Lauchzwiebeln da hatte, gabs ne normale Zwiebel, anstelle vom mageren Schinken hatten wir Katenschinkenwürfel und wir haben für zwei Personen unseren ganzen kleinen Hokaido genommen. Richtig knusprig wars nicht, dafür sehr lecker. Und sehr orange. ;)

Empfehlenswert!

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Nov 14

Der Schlafsack ist fast fertig

Ich habe grade die Knöpfe in den Schlafsack genagelt (Ja, bei dieser Art Knöpfe nagelt man sie rein *g*) und kann den Schlafsack also als fast fertig deklarieren. Ich muss nur noch die Umkrempelnaht schliessen und vielleicht mit ein, zwei Heftfäden den Innenschlafsack an den Aussenschlafsack festnähen.

Schlafsack für zukünftige Linuxbenutzer? ;)

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Nov 06

Babyschlafsack

Als brave Mama mit einer Nähmaschine versuche ich meinem Kind auch ab und an Sachen zu nähen. Größere Motivation als Klamotten hätte ich grade zwar eher zu einer Puppe oder zu einem Teddybär, aber die braucht sie einfach noch nicht, weswegen ich dann doch Klamotten nähe.

So sieht die Papiervorlage aus:

Papierschnitt

So soll der Innenschlafsack aussehen, der besteht aus grünem Frottee

grüner Frottee

Und das wird der Aussenschlafsack:

Pingufleeceaussenschlafsack

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Nov 03

Aller Anfang ist schwer oder die ersten Sushiversuche

Gereizt hat es mich ja schon eine Weil und gestern habe ich mir endlich die passenden Sachen zum Sushi machen besorgt: Bambusmatte, Noriblätter, Reisessig und Sushireis.

Vor dreamer habe ich ein erprobtes Rezept für den Sushireis bekommen, was ich vorhin dann auch direkt ausprobiert habe:

  1. Sushireis waschen bis er klar ist, das kann bis zu 15 min dauern.
  2. 1 Tasse Wasser auf 1 Tasse Reis und dann noch eine halbe Tasse für den Topf. Man braucht pro Person zwischen 2/3 und 1 ganzen Tasse Reis
  3. Dann den Topf zumachen und auf der höchsten Stufe kochen lassen. Wenn das Wasser kocht, die Platte auf Null stellen, ein Geschirrtuch zwischen Topf und Deckel klemmen (fängt das überschüssige Wasser auf) und den Reistopf auf der heissen Platte stehen lassen, der Reis kocht dann ganz von alleine fertig.
  4. In der Zwischenzeit die Marinade zubereiten: pro Tasse Reis: 3 EL Reisessig, 3 TL Zucker und eine Messerspitze Salz verrühren, bis sich alles aufgelöst hat.
  5. Den fertigen Reis in eine große, nicht metallene Schüssel geben und dann vorsichtig die Marinade unterheben, am besten mit einem Kochlöffel
  6. Abkühlen lassen, am besten an einem kühlen Ort in der Wohnung, nicht im Kühlschrank oder auf dem Balkon.

Der Reis schmeckt extrem lecker nach dem Rezept. :)

Ich hatte Lachs besorgt und Rico mir gestern eine Salatgurke mitgebracht fürs Sushi machen. Tja..

So sieht mein erstes Sushi aus:

Lias erstes Sushi

Einen der Fehler, die ich gemacht habe, war, dass ich ganze Blätter genommen habe, ein anderer, dass ich zu wenig Platz am oberen Ende der Rolle gelassen habe. Tja, Versuch macht klug und Übung den Meister.. Armer Rico, demnächst gibts wieder selbstgemachtes Sushi. ;)

Ach. Ich brauch eindeutig noch ein gutes scharfes Messer, meine sind nicht scharf genug zum schneiden.

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