Archive for July, 2007

Jul 18

Skøl

Neulich kamen nacheinander ein kreativer Hase und eine Wutzmama vorbei und warfen mir ein Stöckchen vor die Füße. Na dann Prost!

  1. Morgens? Hängt davon ab, wo ich bin. Zuhause trink ich meistens einfach weiter aus der Flasche, die auf meinem Schreibtisch steht, also einfach Wasser, Apfelsaftschorle oder O-Saft. Im Cafe oder sonst unterwegs trink ich meistens Kakao oder Tee. Ich gehör aber auch zu den Leuten, die schon morgens zum aufwachen eine eiskalte Cola trinken mögen
  2. Mittags? Wasser, Apfelsaftschorle
  3. Abends? Derzeit Wasser, Apfelsaftschorle, Saft. Wenn ich nicht mehr stille, vermutlich auch wieder Wein oder mal ein Bier.
  4. Sport? Wasser, Apfelsaftschorle
  5. Bester Longdrink? Wodka-Lemon, da hab ich immer Erinnerungen an meine wilden Gruftie Zeiten
  6. Bestes Bier? Cider
  7. Bester Wodka? Zubrowka oder Wyborowa
  8. Cocktailtime! Lieber nix mit Sahne oder Cocosnuss.
  9. Bestes Wässerchen? Medium
  10. Essen gehen? Passender Wein zum Essen, Bionade, Apfelschorle, Wasser
  11. Mäcces? Cola
  12. Sterbebett? Rotwein
  13. Rot oder Weiß? Rot im Winter, Weiss an heissen Tagen im Sommer

Dieses Stöckchen geht an die Eule und den liebsten besten Patenonkel. Und zusätzlich an JC und Wonka. Trinkt ihr noch was anderes ausser Kaffee und Mate? ;)

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Jul 18

8-er Stöckchen

Von den Wiesenpiepern und Kidcat zugeworfen bekommen:

Ich kürz dem Kram mit den Regeln mal ab, weil ich das absolut albern finde. Es geht mal wieder um 8 Dinge, die man erzählen möchte, und die man noch nicht verraten hat.

  1. Die einzige Arbeit im Haushalt, die mir Spass macht, ist Kochen und Backen. Und obwohl ich so eine schlechte/keine Hausfrau bin, krieg ich regelmässig einen Anfall, weil die Wohnung so extrem unordentlich ist und versuche aufzuräumen. Es bleibt in 95% der Fälle beim Versuch
  2. Ich kann nicht mit Pflanzen umgehen. Ausser man kann sie oder ihre Früchte essen oder die Pflanze duftet gut. Geranien würde ich gnadenlos vergessen, meine Kräuter, Tomaten und mein Jasmin überleben halbwegs gut, da denk ich sogar meistens ans giessen
  3. Ich mache liebend gerne Listen. Zum Beispiel aus Kochbüchern, was ich draus kochen will. Dummerweise verlege ich die Liste meistens recht schnell wieder
  4. Überhaupt: Ich habe ein Faible für Kochbücher und kaufe mir öfter neue. Aus den meisten habe ich noch nie gekocht, es geht mir mehr ums haben und Bilderbuchmässige anschauen
  5. Nach meinem verkorksten ersten Segelurlaub wollte ich nie wieder segeln gehen. Der Skipper des ersten Schiffs hatte mir die Lust dadran richtig verdorben. Dann kam meine Kollegin Astrid, der ich vollkommen vertraut habe, und seitdem bin ich segelsüchtig. Meinen Liebsten habe ich auch schon damit infiziert, jetzt hoffen wir beide drauf, dass wir segeln gehen können, wenn die Kleine alt genug für ein paar Tage bei Oma und Opa ist.
  6. Ich fühle mich meistens recht schnell heimisch. So erinner ich mich zum Beispiel noch gut an das Gefühl, als wir wieder auf die Anemos II zum segeln gekommen sind und Annette meinte, dass wir endlich wieder Zuhause wären. Ging mir ganz genauso
  7. Ich habe lange Basketball gespielt und war nur zwei Jahre kürzer auch Basketballschiedsrichter.
  8. Frauen habe ich nicht gerne gepfiffen, elende Zickenbande ;)

Ich werfe dieses Stöckchen nicht weiter, sondern lege es dekorativ auf dem Haufen Kleinholz ab. Bediene sich, wer mag. :)

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Jul 16

Angekommen, mehr oder weniger

Die Monstertasche befindet sich auf der langen Reise zu ihrem zukünftigen Besitzer in der Schweiz. Da seine Mama aber fürchterlich neugierig war und Lina ihr verraten hat, was in dem Päckchen drin war, kann ich jetzt das fertige Foto zeigen. (Das ich eigentlich auch die Mama überraschen wollte, wusste Lina nicht, deswegen weiss Lea jetzt, dass es die Tasche hier aus dem Blog ist.)

Monstertasche für Dorian

Mit geschlossenen Nahten, einem Karabinerhaken für den Schlüssel oder andere Dinge, die ein Kind unbedingt festmachen muss, einem Regenbogenschultergurt und einer Knopfnase. Ich hoffe, es gibt dann noch ein Foto vom Zwerg mit der Tasche. :)

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Jul 13

Wollsucht befriedigt

Ich bin in den letzen Wochen ein wenig meiner Wollsucht nachgekommen.

Soooo schöne Wolle

Von links nach rechts:

Neptun und eine kleine Zugabe von Ewas Sockenwolle

Uomo von handgefärbt.com

Shehe und Rotkäppchen von Sheepaints

Zusätzlich hatte ich mir noch Pony Pearls in Größe 2,75 bestellt, die ich nicht fotografieren kann, weil da grade was neues angestrickt wird, mit. Nicht, dass ich nicht eigentlich meine Bienchensocken weiter stricken sollte, aber ich mag grade nicht nur glatt rechts stricken, deswegen hab ich die “schmutzig” lila Wolle vom Wollpapst angestrickt. :)

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Jul 13

Obst und Gemüsekiste No 12

Unsere erste halb und halb Kiste

Obst und Gemüsekiste

  • Johannisbeeren
  • Nektarinen (von 4 waren 3 Donnerstag schon schimmlig, sehr ärgerlich)
  • Äpfel
  • Möhren
  • Salat
  • Zucchini
  • Gurke

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Jul 08

Erdbeerkuchen

You Are Strawberry Cake

Fresh, sassy, and romantic.
You’re a total flirt, who never would turn down a sugary treat.
Occasionally you’re a bit moody – but you usually stay sweet!

Ursprünglich hier gefunden.

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Jul 07

Generation herbeigeredeter Rabenmütter

Manchmal kommt es mir vor, als wäre ich Teil einer Generation von herbei geredeten Rabenmüttern. Ich glaube nicht, dass eine der Mamas, die sich Sorgen macht, dass sie eine Rabenmutter ist, so bezeichnet werden darf. Aber irgendwie ist es gar nicht so einfach Mama zu sein. Ständig bekommt man das Gefühl eingeredet, dass man, wie auch immer man sich entscheiden hat,was auch immer man gemacht hat, egoistisch oder nachlässig ist. Dass man eine Rabenmutter ist.

Beispiel: Gläschenkost oder selber kochen?

Nehme ich Gläschen, dann kriege ich zu hören, dass ich doch gar nicht wüsste, was in dem Gläschen drin ist, dass ich damit ungesunde Lebensmittelvorlieben mitbeeinflusse und dass ich doch eigentlich zu faul zum selber kochen wäre.

Koche ich selber, gibt es Leute, die mir erzählen, dass ich doch gar nicht sicher sein könne, dass in dem Essen genug Vitamine, Spurenelement und andere wichtige Dinge sind, dass ich nicht sicher sein könne, dass es nicht gespritzt wurde, dass es Bioessen ist.

Wie mans macht, macht mans falsch und es gibt immer jemanden, der mir einreden wollen wird, dass meine Entscheidung falsch war, dass ich eine Rabenmutter bin.

Beispiel: Kinderkrippe/Tagesmutter oder zuhause bleiben?

Meine Tochter wird einen Tag vor ihrem ersten Geburtstag ihren ersten offiziellen Krippentag haben. Ich finde Krippe gut und bin der Überzeugung, dass es Kinder nicht schadet, wenn sie früh intensiven Kontakt zu anderen Kindern bekommen. Ich finde es wichtig, Kinder mit anderen Kindern zusammen zu bringen, sie lernen viel von einander. Doch muss ich mir sagen lassen, dass ich mich bestimmt irre und mein Kind sich da nicht gut fühlen wird. Dass es gar nicht sein kann, dass sie ,bei unserem kurzen Besuch neulich, schon so begeistert gewesen ist, dass sie am liebsten dageblieben wäre. Dass ich mein Kind abschiebe und es doch so unglaublich wichtig wäre, die ersten drei Jahre bei dem Kind zu bleiben.  Dass ich im Endeffekt eine Rabenmutter bin.
Da es für mich immer ausser Frage stand, zuhause zu bleiben, kann ich jetzt nicht sagen, welche Argumente man um die Ohren gehauen bekommt, wenn man sein Kind zuhause behält. Es gibt auch da bestimmt sonderbare Sachen, die man sich anhören muss.
Es gibt Tage, da kommen diese Sprüche tatsächlich an mich ran. Da fühle ich mich wie eine Rabenmutter. Ich bin aber keine. Ich liebe meine Tochter mehr als alles andere auf der Welt, sie ist der wichtigste Mensch in meinem Leben (und ich dachte lange Zeit, dass niemand wichtiger als meine geliebte Oma sein könnte). Und ich bin unsicher wie nur etwas, ob ich alles richtig mache. Deswegen koche ich derzeit so ungerne für sie und vertraue lieber den Gläschen, denen ich aber auch extrem skeptisch gegenüberstehe. Ein echtes Dilemma für mich.

Aber weil ich mein Kind so liebe, gebe ich sie in die Krippe. Ich merke derzeit immer mehr, wie sehr es mich belastet, dass ich den ganzen Tag zu Hause bin und maximal kurze Gespräche mit Nachbarn oder Verkäufern im Supermarkt habe. Ich will wieder arbeiten und ich glaube, dass meine Tochter mehr von einer Mama hat, die einen halben Tag etwas anderes zu tun hat und geistig wieder mehr gefordert wird.

Vielleicht kann man mich als Rabenmutter sehen. Vielleicht auch einfach als unsichere Mutter. Aber ist man nicht immer unsicher in neuen Lebenssituationen? Es gab keine Gebrauchsanleitung für mein Kind, ich kann nichts anderes tun, als nach meinem Gefühl zu handeln. Und wenn ich mein glückliches Baby sehe, dann handel ich richtig.

Es ist schade, dass so oft versucht wird, irgendwelche Entscheidungen und Beschlüsse, die man für/wegen seinem Kind trifft, schlecht zu reden, dass so oft versucht wird, die Rabenmutter einzureden. Es ist schade, dass ich mich fühlen muss, wie ein Teil einer Generation herbeigeredeter Rabenmütter.

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Jul 06

I present you..

Tarai Wasserwesen

Tarai Wasserwesen

Tarai Wasserwesen

Tarai von Hinten

Detailansicht Haar

Seitenansicht

Tarai ist etwa 40 cm groß, sehr schmal (im Buch steht das der Umfang wesentlich größer sein soll für die Größe, sie stimmen mit der nächst kleineren Puppe überein).

Die Haare sind unglaublich viel Arbeit gewesen, aber es ist ein sehr dichter Haarschopf geworden.

Tarai hat blaue Augen und einen roten Mund.

Er/Sie (das ist noch unklar) wird schon sehr geliebt.

Der Pulli ist noch zu weit, da er aber einfach an und auszuziehen sein muss, lass ich ihn erst mal so, ich muss jetzt erstmal wichtigeres machen. Und es geht ja auch so. Die Hose sind Reste vom Kopfschlauch.

Für die nächste Puppe:

  • Mullbindenschlauch bestellen, der Kopf geht dann sicherlich einfacher und schöner zu machen.
  • Für diese Frisur (sollte ich sie jemals nochmal machen wollen) habe ich 3 * Seidenpapier-Wollpäckchen nähen müssen, die Haarlänge ist relativ kurz, da ich ein 25 cm Blatt in 5er Blocks aufgeteilt habe, also immer etwa 2-2,5 cm Haare, und davon sind 2 Streife übergeblieben

Fazit: Ich bin nicht so begeistert, Töchterchen liebt die Puppe aber, von daher passt schon. ;)

Falls jemand auch so eine Puppe von mir gemacht haben möchte, bitte melden, dauert aber eine Weile, Diss muss grade vorgehen und so kann/darf ich nur nähen, wenn ich nicht schreiben kann. (Heute kam eine Mail von meiner Chefin, dass sie endlich Zeit hat, meine Arbeit zu lesen. Es geht also endlich voran.)

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Jul 02

Noch nicht fertig

Ich will schon seit Wochen eine Puppe fürs Töchterchen nähen.

Unfertig

Heute nachmittag angefangen und viele Pause gemacht machen müssen. Jetzt finde ich zwar..

  • das die Arme zu lang wirken
  • die Beine unregelmässig lang sind
  • der Kopf ein wenig wie ein Ei aussieht und die Scheitelnaht vollkommen daneben gegangen ist. (Merke, man braucht da wirklich viel Stoff extra)
  • und überhaupt alles etwas knubbelig ist

Und trotzdem weiss ich..

  • dass das einfach das kritische Auge ist, was mich die Puppe schlecht reden lässt
  • dass Töchterchen, wenn sie denn die Puppe adoptiert, diese so lieben wird, wie sie ist.
  • und eigentlich alles so schön schnell ging, dass ich demnächst noch mehr Puppen nähen werde, wenn ich die Zeit finde. (Wir dürfen nicht vergessen, dass ich da noch den Rest der Monstertasche fertig machen muss, meine Socke weiter stricke und eigentlich DRINGEND! meine Diss weiter schreiben muss.)

Demnächst kommt dann

  • die Schultern und Armkugeln zusammen zunähen
  • Augen und Mund aufzusticken
  • die Haare einzuarbeiten. Schatz durfte sich die Frisur aussuchen und hat sich, ohne, dass er das wusste, direkt eine richtig komplizierte ausgesucht. Wo krieg ich denn jetzt Seidenpapier her?
  • Ich noch ein paar Klamotten für die Puppe nähen muss. (stricken geht bestimmt auch, aber.. ich glaub, das ist mir grad zu frickelig.)

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