Wie toll, wenn sich erst nach nachfragen ergibt, dass die Arbeit doch endlich nach Monaten gelesen wurde. Wie toll, wenn einem gesagt wird, dass das alles etwas wenig ist. Nicht, dass ich das nicht vorher gewusst hätte. Wie toll, wenn die Schuld von sich gewiesen wird, obwohl alles nicht so weit gekommen wäre, hätte es nicht so ein Kompetenzgerangel gegeben und wäre nicht ich mittendrin gelandet, um am Ende dann quasi ohne Betreuer dazustehen.
Bitter ist der Beigeschmack dieses Telefonats gewesen. Bitter denke ich jetzt an vergangene Jahre in Berlin zurück. Die hätte ich mir echt schenken können. (Beruflich, zwischenmenschlich nicht) Und wie mach ich jetzt weiter? Die Arbeit auf Teufel komm raus retten? Oder abschliessen und was anderes, was neues machen?
Es wäre bei weitem nicht so extrem bitter, hätte man mich nicht immer und immer wieder davon abgehalten, sie zu schmeissen und woanders eine ganz neue anzufangen. Herzlichen Dank auch, jetzt steh ich da mit dem Scherbenhaufen und weiss nicht mehr weiter. Danke für die verschwendeten Jahre.