Taraj und Miraj sassen gemeinsam auf dem Sofa und sahen der Monstermama beim Wuseln zu.
“Du, Taraj.. meine Klamotten sind fertig. Ich bin bereit zu reisen.”
“Ich weiss, Miraj, es wird wohl Zeit.”
“Miau“, sagte Mio, der Kater.
Taraj sah sich suchend um. “Womit wirst Du denn reisen?”
“Miau“, sagte Mio.
Die Monstermama stellte einen leeren Karton vor die Brüder.
“Das sieht aber sehr unbequem aus“, meinte Miraj und guckte sehr skeptisch in den leeren Karton.
“Miau“, sagte Mio und inspizierte den Karton.
Die Monstermama legte ein paar rote Servietten in den Karton, da das Küchenpapier ausgegangen war, ein etwas schiefes Kissen aus Nickystoff und eine gemütliche Decke.
“Oh, viel besser!”
Mio schnurrte und suchte sich ein gemütliches Plätzchen auf der Decke.
Miraj war so aufgeregt, dass er direkt in den Karton sprang und sich unter die Decke kuschelte.
“Hach, ist das gemütlich, so kann ich reisen.”
“Nein, kannst Du noch nicht,” meinte Taraj. “Solange Du die Seemannsocken noch nicht hast, lasse ich Dich nicht reisen, nachher erkältest Du Dich und steckst den kleinen Kaiser an. Und das geht gar nicht, Du siehst am Monsterkind, wie anstrengend das für die Mama dann ist.”
“Och menno..” Miraj wusste, dass sein großer Bruder recht hatte. Aber bald würden die Socken da sein und dann.. Verträumt kuschelte er sich unter seine Decke. Die Reise würde bald los gehen.
“Miau,” sagte Mio und schnurrte zufrieden.