Nov 28

Irgendwann sehen wir uns wieder, in meinen Träumen, in unseren Liedern

Morgen ist die Beisetzung einer Freundin von mir und dass ich nicht dabei sein kann, bedauer ich sehr. Es ist nicht so, als ob wir in ihren letzten Monaten Kontakt gehabt hätten, dafür war sie zu eigen, zu kompliziert, zu wegstossend, wenn sie nicht wollte. Es ist auch nicht so, als wären wir die engsten Freundinnen gewesen und doch habe ich mit ihr Dinge ihres Lebens erlebt, die ich nie vergessen werde.  

Mit Mitte 30 an Krebs zu sterben, der einen seit dem 20 Lebensjahr verfolgt, einem Krebs, wo die Überlebensprognosen nie gut aussahen, ist viel zu früh. Ein kleines Mädchen von 6 oder 7 Jahren alleine lassen zu müssen, ist viel zu früh. Und doch ist dieser Tod einer derjenigen, wo ich nur sagen kann “endlich”. Und es tut weh, dieses endlich, denn auch wenn es die Wahrheit ist, bleibt es zu früh.   

Würde ich die Onkels (ich weiss nicht mal, wie sie geschrieben werden) hören, würde ich morgen gegen 13 das Lied hören. So bleibt mir nur an Dich zu denken. Und irgendwann sehen wir uns wieder.. 

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