Wer wissen möchte, ob Miraj gut angekommen ist und wie er begrüsst wurde, muss einfach nur hier das Ende der Geschichte lesen.
(Ein tolles Happy End
)
Wer wissen möchte, ob Miraj gut angekommen ist und wie er begrüsst wurde, muss einfach nur hier das Ende der Geschichte lesen.
(Ein tolles Happy End
)
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“Juhu, die Socken sind da,” freute sich Miraj und Taraj musste sie direkt gebührend bewundern.
“Hui, sind die schön geworden und farblich passen sie perfekt zu Deinem Hemd, woher wusste die Seemann Mama das nur?”
Mio schnüffelte an Mirajs Füssen und gab dann Köpfchen.
‘Jetzt kann ich ja bald losfahren,’ dachte sich Miraj und setzte sich in den Karton, um noch schnell eine Postkarte für Finnley zu schreiben, falls es ihm die Sprache verschlagen würde, wenn er im kaiserlichen Palast angekommen ist.
‘Lieber Finnley..’
“Was sind das für komische Plastikpäckchen in Deinem Karton?”
“Luft in Tüten. Ich dachte, ich packe sicherheitshalber welche ein, wer weiss, vielleicht gibt es keine Luft auf dem Olymp und sicher ist sicher.”
“Ah, gut, wenn Du meinst..” Taraj hatte schon immer gewusst, dass sein Bruder ein wenig sonderbar war und akzeptierte die Luft in Tüten deswegen achselzuckend.
“Sieht gemütlich aus, wann geht es los?”
“Freitag morgen, noch vor neun will die Monster Mama den Götterboten beauftragen.”
“Oh, so schnell schon? Dann wird es wohl Zeit, dass wir uns verabschieden.”
Miraj kletterte noch einmal aus dem Karton und sah seinen Bruder lange an. Er wusste, dass es dauern würde, bis sie sich wieder sehen würden, wenn es überhaupt mal dazu kommen könnte.
“Ich werd Dich vermissen, Bruderherz.”
“Ich Dich auch.. ich Dich auch..”
Und sie umarmten sich noch einmal innig.
Man hörte von Mio nur lautes Schnurren, während er sich an die Beine der Brüder schmiegte.
Dann sprang Miraj zurück in den Karton und Taraj schaute zu, wie die Monster Mama den Karton vorsichtig schloss.
“Schreib mir mal eine Postkarte, hörst Du? Und mach nicht so viel Unsinn und bring dem kleinen Kaiser nicht allen Blödsinn bei, den das kleine Monsterchen so macht, ja? Und eine gute Reise wünsche ich Dir, eine ganz schnelle, so schnell Dich des Götterboten Flügel tragen können.”
Aus dem Karton kamen gedämpfte Geräusche, Miraj musste sich doch ein wenig an die Dunkelheit gewöhnen und irgendwie war der Platz doch weniger als gedacht. Schliesslich, bevor er in den Reiseschlaf verfiehl, rief er seinem Bruder noch Abschiedsworte zu:
“Machs gut, Bruderherz und viel Spass mit dem Monsterkind und bis hoffentlich bald”.
Dann fiehlen ihm die Augen zu, und man hörte aus dem Karton nur noch leises Schnarchen.
———————
Yvonne, das Päckchen hab ich heute morgen abgegeben, extra so früh, dass es heute noch mitkommt. Wenn Hermes gut ist, sollte es am Montag ankommen.
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Das ist übrigens der Grund, warum Miraj so wenig Platz hatte:
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Taraj und Miraj sassen gemeinsam auf dem Sofa und sahen der Monstermama beim Wuseln zu.
“Du, Taraj.. meine Klamotten sind fertig. Ich bin bereit zu reisen.”
“Ich weiss, Miraj, es wird wohl Zeit.”
“Miau“, sagte Mio, der Kater.
Taraj sah sich suchend um. “Womit wirst Du denn reisen?”
“Miau“, sagte Mio.
Die Monstermama stellte einen leeren Karton vor die Brüder.
“Das sieht aber sehr unbequem aus“, meinte Miraj und guckte sehr skeptisch in den leeren Karton.
“Miau“, sagte Mio und inspizierte den Karton.
Die Monstermama legte ein paar rote Servietten in den Karton, da das Küchenpapier ausgegangen war, ein etwas schiefes Kissen aus Nickystoff und eine gemütliche Decke.
“Oh, viel besser!”
Mio schnurrte und suchte sich ein gemütliches Plätzchen auf der Decke.
Miraj war so aufgeregt, dass er direkt in den Karton sprang und sich unter die Decke kuschelte.
“Hach, ist das gemütlich, so kann ich reisen.”
“Nein, kannst Du noch nicht,” meinte Taraj. “Solange Du die Seemannsocken noch nicht hast, lasse ich Dich nicht reisen, nachher erkältest Du Dich und steckst den kleinen Kaiser an. Und das geht gar nicht, Du siehst am Monsterkind, wie anstrengend das für die Mama dann ist.”
“Och menno..” Miraj wusste, dass sein großer Bruder recht hatte. Aber bald würden die Socken da sein und dann.. Verträumt kuschelte er sich unter seine Decke. Die Reise würde bald los gehen.
“Miau,” sagte Mio und schnurrte zufrieden.
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