Ich liebe ja Überraschungen. Die Vorfreude, wie die Gegenseite wohl auf die Überraschung reagieren wird, ist meistens immens. Deswegen habe ich heute wieder Dinge für eine Überraschung gekauft
Überraschungen
Love
Your Word is “Love” |
![]() You see life as possibility to form deep connections with a few people. Relationships are the center of your world, and you always take time to bond with those you love. You are caring and giving. You enjoy helping those you love.And when it comes to romantic love, you feel passionately … even in a very long term relationship. |
Bei Cecie gesehen, direkt nachgemacht.
Gute Vorsätze
- mehr Qualitätszeit fürs Kind und den Mann
- vielleicht heiraten
- öfter mal wieder bloggen
- mehr Stricken
- mehr Häkeln
- mehr Nähen, was bedeutet, dass Hannel dran ist. Vermutlich in den zwei Tagen, die ich noch Urlaub machen muss. Ob eine Hannel mit Pinguinstoff für den Körper und hellblauem Fleece (einer IKEA Decke
) und einer großen Tasche vorne (für die Schmullis) gut aussieht? - mehr Ordnung (das wird schwer. But it’s worth a try)
- die Wohnung wohnlich machen.
- mehr Leute unerwartet glücklich machen.
- noch einen Char auf 80 kriegen. Ja, ich bin ein WoW Suchti
Traurig
Die Tochter einer Bekannten erzählte gestern im IRC, dass sie sich so hilflos fühlt, weil ihre Mutter ihre Niere nicht will. Sie könne nur noch warten, mehr nicht. Und dann sagte sie noch, dass ihre Mutter das Päckchen für uns noch fertig gemacht hätte, mehr aber nicht mehr geschafft hätte. Ich verzichte auf alle Päckchen der Welt, wenn es J nur wieder besser gehen würde. Das Jahr fängt so schlecht an, wie das letzte aufgehört hat. Jetzt hoffe ich auf das chinesische Neujahr und dadrauf, dass mit dem neuen chinesischen Jahr alles besser wird. Abergläubig? Wenn es sein muss, 100%.
Unerwartete Pflichten
Irgendwie haben wir meine Schwiegers nie gefragt, ob wir dieses Jahr Weihnachten mit ihnen feiern und so kam meine Frage am Freitag relativ überraschend, vorallem, wo sie uns in Hamburg vermutet haben. Warum ist niemandem klar.
Und so habe ich nun die Aufgabe, fürs Kind und uns ein tolles Weihnachtsfest zu organisieren. Es würde sicherlich einfacher gehen, wäre ich nicht bis in die Haarspitzen erkältet, aber was muss, das muss. Ein wenig komplizierter wirds beim Essen werden. Gabs früher bei uns zuhause Heiligabend Lachs auf Toast, am 25 Filet im Schlafrock und am 26 sind wir immer zu meiner Oma gefragen, fällt zumindest der Lachs weg. Denn Rico mag keinen Fisch, btw maximal Lachs im Sushi. Ich finde Gans zu fettig, Rico mag keine Ente. Got my point? Also werd ich wohl ein bisschen Kochbücher schmöckern müssen.
Einen Baum brauchen wir auch, und Baumschmuck habe ich zwar ein bisschen, aber irgendwie reicht das nicht. Bzw. es passt nicht zusammen, tiefblaue Kugeln und rote Figürchen..
Jetzt krieg ich also doch noch ein bisschen Weihnachtstress und das, wo ich mir schon vor einer Weile eingestanden habe, dass das nix wird mit den Blogkinderüberraschungen. Die Woche Krankenhaus hat echt viel Zeit geschluckt. Aber dafür gehts mir ja wieder gut, auch was wert.
Neue Haare
Heute morgen habe ich, eher zufällig, endlich die Frisur gefunden, die mir gut gefällt und die ich mir gut an mir vorstellen konnte. Und da wir in unserer Strasse einen kleinen Friseursalon haben, bin ich auch promt hingestiefelt.
Der Liebste meinte “Oh Gott, oh Gott”. Die Kleine dagegen ganz entzückt “Oh, Mama hatte hatte Haare.”Ich mag die Frisur sehr. Und wie findet ihr sie?
Hibbelig
In etwa einer Stunde fahr ich los ins Krankenhaus und werd grade ein wenig nervös. Die Klamotten für die Kleine habe ich dem Liebsten auf meinen Nähtisch gelegt, damit er, wenn er morgens wach ist, nicht erstmal suchen muss, was er ihr anzieht. Und weil er derzeit lieber die Schneehose über alles drüber zieht, gibts den Rest der Woche für sie immer Strumpfhose, Leggins, Schneehose. Die geliebten Hello Kitty T-Shirts hängen zum trocknen noch auf der Leine, ich hoffe, er denkt dran, wenns morgens Drama geben sollte, die Shirts zu suchen. Für mich habe ich zwei Bücher eingepackt, nur auf deutsch und die zwei englischen Bücher doch daheim gelassen, die können mir meine Zwei ja so mitbringen. Ein paar DVDs muss ich noch zusammen kramen, aber da ich nicht weiss wo meine Kopfhörer sind, könnte es sein, dass mir das nix bringt. Abwarten, ich meld mich auf jeden Fall aus dem KH, wenn ich denn kann. Meine Stricksachen sind auch eingepackt, ich muss noch die Weihnachtssocken fürs Töchterlein stricken, wo ich die Fäustlinge doch lieber daheim ausprobieren werden. Solang war ich noch nie von ihr getrennt, auch wenn sie mich vielleicht abends besuchen kommen können, komisch ist das schon. Hoffentlich geht hier zuhause alles gut und glatt. (Gleicher Text im Kinderblog)
Irgendwann sehen wir uns wieder, in meinen Träumen, in unseren Liedern
Morgen ist die Beisetzung einer Freundin von mir und dass ich nicht dabei sein kann, bedauer ich sehr. Es ist nicht so, als ob wir in ihren letzten Monaten Kontakt gehabt hätten, dafür war sie zu eigen, zu kompliziert, zu wegstossend, wenn sie nicht wollte. Es ist auch nicht so, als wären wir die engsten Freundinnen gewesen und doch habe ich mit ihr Dinge ihres Lebens erlebt, die ich nie vergessen werde.
Mit Mitte 30 an Krebs zu sterben, der einen seit dem 20 Lebensjahr verfolgt, einem Krebs, wo die Überlebensprognosen nie gut aussahen, ist viel zu früh. Ein kleines Mädchen von 6 oder 7 Jahren alleine lassen zu müssen, ist viel zu früh. Und doch ist dieser Tod einer derjenigen, wo ich nur sagen kann “endlich”. Und es tut weh, dieses endlich, denn auch wenn es die Wahrheit ist, bleibt es zu früh.
Würde ich die Onkels (ich weiss nicht mal, wie sie geschrieben werden) hören, würde ich morgen gegen 13 das Lied hören. So bleibt mir nur an Dich zu denken. Und irgendwann sehen wir uns wieder..
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Op-Termin fix
Manchmal, wenn ich vor mich hinträume, wünsche ich mir einen ganz normalen Körper. Einen, der nicht bei der Schwangerschaft in Panik ausgebrochen ist und mir bis zur 22 Woche Kotzerei angedreht hat, um dann recht nahtlos in Nierenstau + koliken und extremen Wassereinlagerungen über zu gehen. Einen, der nicht irgendwelche Schmerzen an Stellen zeigt, wo nix ist, nix sein kann, ich mir alles nur einbilden soll. Einen, der nicht so extrem an Gewicht zugelegt hat, von dem mir immer noch nicht klar ist, warum es so extrem geworden ist.
Manchmal treffe ich aber auch einen Arzt oder in diesem Fall eine Ärztin, die sich meine Probleme anhört und alles nicht direkt als Humbug, als Einbildung, als Ruf nach Aufmerksamkeit abtut. Der verschiedene Untersuchungen macht und schlussendlich tatsächlich findet, was mein Problem ist. Nein, keine chronisch verschleppte Magenschleimhautentzündung, kein Magengeschwür. Gallensteine sind der Grund, warum ich nix fettiges Essen kann, ohne danach das Gefühl zu haben, mir haut jemand in den Magen, der Grund, warum ich weder warmen Alkohol (sowas wie Honigmet oder Glühwein) und Sekt und im Laufe der zeit dann allen Alkohol trinken konnte, ohne dass ich Atemlos vor Krämpfen in die Hocke gehen musste, um irgendwann wieder schmerzfrei zu sein.
Und für die Galle gibts tatsächlich eine einfache Lösung. Sie muss raus. Am 02.12.08 wird meine entfernt und ganz ehrlich gesagt, ich freu mich auf die OP, soweit man sich auf eine OP freuen kann. Denn es tut wieder weh, nicht kolikmässig, sondern kontinuierlich schmerzlich, ganz egal, was ich esse, ich kanns maximal noch verschlimmern. Wenn bei der OP nicht irgendwas megamässig schief läuft, dann ist das ganze Drama in absehbarer Zeit ausgestanden und ich habe ein kleines Stückchen Lebensqualität zurück.
(Ich befürchte übrigens, dass ich mich im Krankenhaus zu Tode langweilen werde, hoffe auf viele Anrufe und nehme mein Strickzeug und ein, zwei Bücher mit.)
Das Passwort
Ich habe das Post Planung passwort geschützt. Warum? Weil ich dort hinter etwas verstecke, was durchaus öffentlich sein könnte, es aber aus bestimmten Gründen noch nicht sein kann/darf/muss.
Ich verteils Passwort auch gerne und sehe es nicht als “oh, ist die aber neugierig an”. Und es ist auch kein hinterhältiger Trick um zu prüfen, wer hier mitliest und wie interessant ich bin
Nein, es ist einfach nur etwas, was noch nicht so publik sein muss.
